Freitag, Juni 15, 2007

Reiteralm, Spiegelsee 8.6.2007

Reiteralm – Spiegelsee.
Unser weiters Ziel für diesen Tag war die Reiteralm und der bekannte Spiegelsee.

Auf die Reiteralm führt ein sehr langer Anfahrtsweg. Zuerst eine normale Straße und dann eine gute Schotterpiste (Mautstraße) weiter 6km den Berg hinauf auf wieder ca. 1700m.

Bei der ReiteralmHütte angekommen stellten wir unser Auto ab und marschierten ca. 45min Richtung Spiegelsee.

Leider wird hier für die Halbschuh-Touristen umgebaut und so wurde der schöne Wanderweg (teilweise noch neben dem neuen Weg sichtbar) mit Hilfe von Maschinen verbreitert. Die Arbeiten sind schon weit voran geschritten, bis zum Unteren Gasselsee reicht diese gatschige „Wander-Autobahn“ schon…

(ich find so etwas eine Frechheit! – Wanderwege sollten Wanderwege bleiben und nicht für Halbschuh-Touristen und Kinderwagerl verbreitert werden. – Nur damit mit 1000e Leute gleichzeitig zum so bekannten Spiegelsee bringen kann… - wenn x-Leute Steine in den See werfen und dort herumlatschen, wird sich gar nichts mehr darin spiegeln können…)

Vorbei an diesem See noch eine Höhenstufe hinauf und schon war der Spiegelsee erreicht. – Wir gingen nur schnell drum herum, um den Spiegel zu sehen, zu testen und zu fotografieren und gingen dann zurück zu einem großen Stein am Rand des Sees, wo wir unsere Picknick-Decke aufbreiteten und ein Weilchen schliefen.
Mit einem gewaltigem Knall wurden wir geweckt – ein Gewitter war im Anmarsch!

Wir packten schnell unsere Sachen zusammen und verließen unser gemütliches Platzerl um rasch wieder hinunter zum Auto zu gelangen…

Über die Wegverbreiterung ärgerte ich mich immer noch…

Hoher Gjaidstein 8.6.2007

Hoher Gjaidstein.2794

mit der Dachstein-Südwand-Seilbahn erreichten wir gemütlich eine Höhe von ca. 2700m
Für den Dachstein selbst waren wir nicht ausgerüstet, so stiegen wir zum nahe gelegenen Gjaidstein auf.
Bzw. zuerst ab, weil wir das Gletscherfeld (Schipiste) queren mussten um die Felsmuggel des Kleinen und Hohen Gjaidsteines zu erreichen. Nach ca. 1h15min ab der Seilbahn war der Gipfel des Hohen Gjaidstein erreich. 2794m
Der Anstieg beginnt recht einfach und wirt teilweise durch gespannte Stahlseile in den schwereren Stellen unterstützt. Zuerst erreichten wir nach ca. 30min den Kleinen Gjaidstein und mussten danach wieder in einen Sattel absteigen bevor wir neuerlich aufsteigen konnten und endlich zum Hohen Gjaidstein kamen.

Glücklicherweise lag unser Gipfel nicht an forderster Front – so war der Dachstein selbst doch immer wieder in Wolken eingehüllt, weil die Wolken von Süden her strömten. Der Blick in die Heimat Oberösterreich war wundervoll – besonders, weil das Wetter auf dieser Seite Wolkenlos und auf der anderen Seite bedeckt aussah!

Interessant die beiden Gesteinssorten in den Schladminger Tauern mit dem Dachsteinkalk und dem Kalkstein des Toten Gebirges zu vergleichen – diese Berge sind komplett verschieden und so nahe nebeneinander!

Retour ging’s etwas flotter auf gleichem Weg zur Bergstation der Seilbahn.

Den Skywalk inspizierten wir natürlich bei der Gelegenheit ganz genau und fuhren anschließend mit der Seilbahn wieder ins Tal auf ca 1700m.
Dort genehmigten wir uns ein Mittagessen und fuhren in eine andere Gegendweiter…

Klafferkessel 7.6.2007

Klafferkessel

Riesachfälle-Parkplatz 1079m
Gollinghütte 1641m
Greifenberg 2618m
Klafferkessl 2300m
Preintalerhütte 1657m
Kotalm
Riesachsee 1338m



Abmarsch war beim Parkplatz (Wilde Wasser) Riesachfälle um ca. 6:55 – Ankunft bei der Gollinghütte um ca 8:00 – obwohl eigentlich 2h Gehzeit zwischen Parkplatz und Hütte liegen… Wir hatten aber das Glück vom Hüttenwirt der Gollinghütte ein Stück des Weges im Jeep mitgenommen zu werden!
Finger raus gestreckt und er ist wirklich stehen geblieben – so eine Möglichkeit lässt man sich nicht entgehen.

Auf der Hütte machten wir nur kurz für ein Getränk rast und gingen nach schon ca 15min weiter Richtung Greifenberg.

Ab ca. 2300hm begannen uns die Wolken einzuhüllen und auch der Wind wurde immer stärker… die letzten paar Höhenmeter (der Gipfel liegt über 2600m) waren zwar von der Gegend her und auch von der Kondition her nicht so schwer, aber durch Wetter und Wind nicht gerade angenehm. (Der Anstieg zum Greifenberg ist steil, aber nur an 2 Stellen Seilversichert, also kein Problem)
Am Gipfel des Greifenberges schrieben wir uns nur kurz ins Gipfelbuch und machten ein paar Fotos und gingen gleich danachnoch ein paar Höhenmeter tiefer, wo wir in sonnigen 10min an einem halbwegs windstillen Ort unsere Jause aßen. Dann und wann riss die Wolkendecke auf und wir konnten ein paar beeindruckende Blicke auf die Klafferkessel zu unsere Füßen werfen. Für den Aufstieg zum Greifenberg von der Gollinghütte benötigten wir ca 2h45min.

Die Klafferkessel selbst durchquerten wir fast durchwegs auf Schneefeldern – wobei nicht mehr alle Kessel gefrohren waren und wir die Natur direkt bei der „Umstellung“ von Winter auf Sommer beobachten konnten.
Im leichten Auf und Ab und später dann nur im Ab gelangten wir nach gut 2h zur Preinthaler Hütte.
Dort verschnabulierten wir den 2ten Teil unserer Jause und setzten unseren Abstieg zum Auto fort.
Durch den Wald hinunter zu einer Alm und hier auf einer Almstraße weiter vorbei am Riesachsee und zum Steig „die Höll“ – Wilde Wasser.
Der Steig wurde recht neu angelegt und ist zum Abstieg auf der Forststraße eine echte „Freude“ Nach ca. 2h30min ab der Preinthalerhütte waren wir wieder beim Auto.

Eine lange und schöne Wanderung war zu Ende!
Leider hatte das Wetter nicht so optimal mitgespielt – vielleicht wiederholen wir im Herbst diese Wanderung nocheinmal!

Montag, Juni 04, 2007

Schlögener Blick 3.6.2007

Sonntagsspaziergang zum Schlögener Blick!

Während im Salzkammergut die Sonne strahlte, war das Wetter im Eferinger Landl nicht ganz so optimal und beim kurzen Spaziergang von Schlögen zum Schlögener Blick regnete es auch.

Kein Problem - Regenschirm und gemütlich, Arm in Arm ging's kurze 30 Minuten hinauf zum Rastplatz. Der berühmte Blick auf die Schlögener Schlinge der Donau belohnte trotz Regen den kurzen Aufstieg.

Und das Essen im Hotel Schlögener Schlinge belohnte sowieso - bei einem 4Sterne Hotel ist natürlich auch die Küche dementsprechend gut (und teuer) :-)

In da Heh...

In da Heh...
sieht man Dinge einfach anders...